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Du suchst den aktuellen Seewetterbericht für die Nordsee oder Ostsee, sowie eine Seewettervorhersage für die kommenden Tage? Dann bist du hier genau richtig!
Mit unserem Segelwetter findest du alle wichtigen Informationen, wie Windstärke, Windrichtung, Wellengang, Wassertemperatur und Luftdruck.
Unser Seewetter wird dabei ständig aktualisiert und ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.

 




Seewetter:

Im folgenden findest Du die aktuelle Seewettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.

Seewetterbericht für Nord- und Ostsee

herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
21.07.2019, 08 UTC:
Bis morgen früh ist in folgenden Vorhersagegebieten
mit Starkwind zu rechnen:
Südwestliche Nordsee
Dogger
Forties
Viking
Utsira
Skagerrak


Wetterlage:
Hochdruckzone 1017 Finnland bis Ukraine, langsam
ostwandernd. Tief 1002 nordwestlich der Färöer,
nordwestziehend. Ausläufer 1007 Oslofjord, 1013
Nordostdeutschland, nordostschwenkend, Montagmorgen 1015
Baltikum. Tief 999 400 Seemeilen westlich von Irland,
nordostziehend. Hoch 1022 Frankreich, verstärkend,
ostwandernd. Keil 1010 Schottland, ostschwenkend.

Vorhersage gültig bis morgen früh:
Engl. Kanal Westteil:
Südwest 3 bis 4, See 1 Meter.
Engl. Kanal Ostteil:
Südwest 3 bis 4, See 0,5 Meter.
Ijsselmeer:
West 4, südwestdrehend, vorübergehend etwas abnehmend,
See 0,5 Meter.
Deutsche Bucht:
West 4 bis 5, vorübergehend etwas abnehmend, süddrehend,
später strichweise diesig, See anfangs 1,5 Meter.
Südwestliche Nordsee:
Südwestliche Winde 4, zunehmend 5 bis 6, strichweise
diesig, See später 1,5 Meter.
Fischer:
West um 5, etwas abnehmend, süddrehend, später diesig,
See 1,5 Meter.
Dogger:
Südwest 4, zunehmend 5 bis 6, vorübergehend süddrehend,
strichweise diesig, See später 2 Meter.
Forties:
Süd bis Südwest 4, zunehmend 5 bis 6, diesig, See 1,5
Meter.
Viking:
Südliche Winde 4, zunehmend 5 bis 6, diesig, See 1,5
Meter.
Utsira:
West um 4, süd- bis südostdrehend, später zunehmend 5 bis
6, diesig, See 1,5 Meter.
Skagerrak:
Südwest bis West 4 bis 5, zunehmend 6, Schaür- oder
Gewitterböen, See 2,5 Meter.
Kattegat:
Südwest 4 bis 5, westdrehend, vorübergehend etwas
zunehmend, Schaür- oder Gewitterböen, See 1,5 Meter.
Belte und Sund:
Südwest 4 bis 5, vorübergehend westdrehend, anfangs
Schaürböen, See 1 Meter.
Westliche Ostsee:
West 5, später südwestdrehend, abnehmend 4, See 1 Meter.
Südliche Ostsee:
Südwest 4 bis 5, westdrehend, strichweise Gewitterböen,
See 1,5 Meter.
Boddengewässer Ost:
West 4 bis 5, See 1 Meter.
Südöstliche Ostsee:
Südwest bis West um 4, etwas zunehmend, anfangs
Gewitterböen, See 1,5 Meter.
Zentrale Ostsee:
Südost um 4, westdrehend, Gewitterböen, See später 1
Meter.
Nördliche Ostsee:
Südost um 4, später südwestdrehend, Gewitterböen, See 0,5
Meter.
Rigaischer Meerbusen:
Südost 3 bis 4, süddrehend, Gewitterböen, See 0,5 Meter.

Aussichten gültig bis morgen Abend:
Engl. Kanal Westteil:
Südwest 3 bis 4, später schwach umlaufend.
Engl. Kanal Ostteil:
Südwest 3 bis 4, später schwach umlaufend.
Ijsselmeer:
Südwest 4, vorübergehend etwas zunehmend.
Deutsche Bucht:
Süd 4 bis 5, vorübergehend etwas zunehmend,
südwestdrehend.
Südwestliche Nordsee:
Südwest 5 bis 6, abnehmend 4.
Fischer:
Süd 4 bis 5, südwestdrehend, etwas zunehmend.
Dogger:
Südwest 5 bis 6, etwas abnehmend.
Forties:
Süd bis Südwest 5 bis 6.
Viking:
Südliche Winde 5 bis 6, westdrehend, abnehmend 4.
Utsira:
Südost bis Süd 5 bis 6, südwestdrehend, etwas abnehmend.
Skagerrak:
Südwest 5 bis 6, etwas abnehmend.
Kattegat:
West 4 bis 5, südwestdrehend.
Belte und Sund:
Südwest 4 bis 5.
Westliche Ostsee:
Südwest 4, etwas zunehmend.
Südliche Ostsee:
West 4 bis 5, südwestdrehend.
Boddengewässer Ost:
West 4 bis 5, etwas abnehmend, südwestdrehend.
Südöstliche Ostsee:
West 5, strichweise 6.
Zentrale Ostsee:
West um 4.
Nördliche Ostsee:
Südwest bis West 3 bis 4
Rigaischer Meerbusen:
Süd 3, westdrehend.

Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal




Küstenwetter:

Im folgenden findest Du die aktuelle Küstenwettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.

Seewetterbericht Deutsche Nord- und Ostseeküste

herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
21.07.2019, 08 UTC:

Wetterlage:
Hochdruckzone 1017 Finnland bis Ukraine, langsam
ostwandernd. Tief 1002 nordwestlich der Färöer,
nordwestziehend. Ausläufer 1007 Oslofjord, 1013
Nordostdeutschland, nordostschwenkend, Montagmorgen 1015
Baltikum. Tief 999 400 Seemeilen westlich von Irland,
nordostziehend. Hoch 1022 Frankreich, verstärkend,
ostwandernd. Keil 1010 Schottland, ostschwenkend.

Vorhersage bis morgen früh:

Nordseeküste:
Ostfriesische Küste:
West 5, abnehmend 3 bis 4, südwestdrehend.
Elbmündung:
West 5, abnehmend 3 bis 4, südwestdrehend.
Helgoland:
West 5, abnehmend 3 bis 4, südwestdrehend, See 1 Meter.
Nordfriesische Küste:
West um 5, abnehmend 3 bis 4, südwestdrehend.
Elbe von Hamburg bis Cuxhaven:
West 4 bis 5, abnehmend 3, südwestdrehend.

Ostseeküste:
Flensburg bis Fehmarn:
West 5, später südwestdrehend, abnehmend 4.
Östlich Fehmarn bis Rügen:
West 5, später südwestdrehend, abnehmend 4.
Östlich Rügen:
West 4 bis 5.

Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal




Wetterkarten




Seegangsvorhersage Nordsee

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Seegangsvorhersage Ostsee

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Wassertemperaturen

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Bodenluftdruck

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bei 125 Bewertungen

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★★★★★ Ich mag Apps, die einfach ihre Infos preisgeben und nicht ewig suchen, einstellen und sich zu registrieren müssen. Danke und weiter so.

S. Now, 23. Februar 2019

★★★★★ super !!! so muss eine App funktionieren !!! weiter so !

das wird böse enden, 2. Mai 2019

★★★★★ Funktioniert, bin begeistert

Ullrich Duda, 28. April 2019

★★★★★ „Schneller Zugriff auf den offiziellen Seewetterbericht des DWD

Ulfus Savanakis, 26. September 2018

★★★★★ „Gute Möglichkeit,, jederzeit auf den Wettetbericht. zugreifen zu. können.

Georg Scheel, 1. Mai 2019

★★★★★ „Sehr gute und umfangreiche App, gut zur 1. Orientierung beim Segeln.

Ein Google-Nutzer, 7. März 2019

Wetterkunde




Welche Kennzahlen sind für das Segelwetter wichtig?

Als Segler lebt man vom Wind – ohne den richtigen Wind kein Vorwärtskommen! Doch der Wind kann launisch sein. Für Segler ist es deshalb essentiell sich rechtzeitig und regelmäßig über die herrschenden und bevorstehenden Windverhältnisse zu informieren. Gerade auf längeren Reisen, wie beispielsweise dem Sommerurlaub, muss die Planung aufgrund geränderter Windverhältnisse oftmals angepasst werden. Der Wind ist folglich auch die wichtigste Kennzahl des Segelwetters.

Entscheidend für die Planung sind Windstärke und Windrichtung.

  • Die Windstärke entscheidet darüber, ob überhaupt gesegelt werden kann. Ist der Wind zu schwach, muss die Ãœberfahrt eventuell verschoben werden oder man verlässt sich (falls vorhanden) auf den Motor. Ist der Wind jedoch wiederum zu stark, kann er die Fahrt sehr kräftezehrend bis unmöglich machen. Gerade unerfahrene Segler sollten bei zu viel Wind lieber einen Tag im Hafen verbringen.
  • Die Windrichtung entscheidet darüber, wohin beziehungsweise auf welchem Kurs gesegelt werden kann. Grundsätzlich kann man bis zu einem Wind der schräg von vorn (ca. 45°) kommt segeln. Mit zunehmendem Gegenwind verlangsamt sich aber auch die Geschwindigkeit. Bei Wind direkt von vorne (unter ca. 45°) muss gekreuzt werden. Das kostet gerade auf langen Strecken zeit und Nerven, weshalb viele Seefahrer lieber die Route abändern als einen weiten Weg zu kreuzen. Am schnellsten ist ein Segelboot, wenn der Wind schräg von hinten (ca. 135°) kommt.

Doch wie entsteht Wind überhaupt?




Was hat es mit dem Luftdruck auf sich? 

Der atmosphärische Wind (Gegenteil: Fahrtwind) ist eine Ausgleichsströmung von Gebieten mit einem hohen Bodenluftdruck hin zu Gebieten mit einem niedrigen Bodenluftdruck.

  • Ist es in einem Gebiet warm, so steigt die Luft hier nach oben. Der Luftdruck am Boden fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck in den oberen Luftschichten zu, da sich hier die warme Luft sammelt und anstaut.
  • In es in einem anderen Gebiet kälter, so sinkt die Luft hier nach unten. Der Luftdruck in den oberen Luftschichten fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck am Boden zu, da sich hier die kalte Luft sammelt und anstaut.

Zwischen diesen Hoch- und Tiefdruckgebieten am Boden, sowie in den oberen Luftschichten besteht ein Kreislaufsystem.

Die Luft erwärmt sich in einem Gebiet, steigt auf und staut sich in den oberen Luftschichten. Da hier irgendwann zu viele Teilchen auf einem Raum sind und der Luftdruck zu groß wird, strömen die Teilchen in ein kälteres Gebiet, wo sich weniger Teilchen in der oberen Luftschicht befinden (da diese alle nach unten gesunken sind). Hier kühlt sich die Luft dann langsam ab und sinkt dabei Richtung ebenfalls zu Boden. Am Boden sammeln sich wiederum große Luftmengen und der Luftdruck steigt. Um Platz zu finden strömt die Luft über den Boden in Richtung des warmen Gebietes, wo sich ja weniger Teilchen befinden.

So entsteht der atmosphärische Wind!

Aber wie kannst du anhand des Luftdrucks Aussagen über die Windverhältnisse treffen?




Wie lese ich Wetterkarten?

Um Aussagen über die Windverhältnisse zu treffen, benötigst du immer mehrere Luftdruckangaben, sowie deren räumliche Anordnung. Dafür eigenen sich Wetterkarten besonders.

Auf der Karte „Bodenluftdruck“ auf unserer Seite findest du schwarze Linien mit großen Zahlen. Diese Linien heißen Isobaren und sie kennzeichnen Gebiete gleichen Luftdrucks. Die Zahl gibt den Luftdruck an, der auf Meereshöhe standardmäßig bei 1013,25 hPa (Hecto-Pascal) liegt. Gebiete mit einem höheren Luftdruck werden als Hochdruckgebiete bezeichnet, Gebiete mit einem niedrigeren Luftdruck als Tiefdruckgebiete.

Einfacher lässt sich der Wind auch auf den Karten zur „Seegangsvorhersage“ ablesen. Die zahlreichen kleinen schwarzen Windpfeile zeigen hier Windrichtung und Windstärke an. Der Wind weht dabei in die Richtung, in die das lange Ende des Windpfeils zeigt. Die Querstriche am anderen Ende des Windpfeils geben die Windrichtung an. Jeder kurze Querstrich steht für eine Windgeschwindigkeit von 5 Knoten, jeder lange für 10 Knoten und jeder Dreieck für 50 Knoten.

Was sagt mir die Knotenzahl aus?





Wie interpretiere ich die Windstärken? 

ein Knoten ist eine Seemeile pro Stunde und eine Seemeile entspricht 1852m, doch das hilft dir vermutlich auch nicht weiter.

Die Windstärke wird neben Knoten oft in der Einheit Beaufort angegeben. Die Beaufort-Skala gibt dir vielleicht ein besseres Gefühl für die insgesamt 12 Windstärken und ihre jeweilige Bedeutung.

Beaufort Bedeutung Knoten km/h
0 Windstille, Flaute bis 1 Knoten bis 1,85 km/h
1 leiser Zug 1 bis 4 Knoten 1,85 bis 7,41 km/h
2 leichte Brise 4 bis 7 Knoten 7,41 bis 12,96 km/h
3 schwache Brise 7 bis 11 Knoten 12,96 bis 20,37 km/h
4 mäßige Brise 11 bis 16 Knoten 20,37 bis 29,63 km/h
5 frische Brise, frischer Wind 16 bis 22 Knoten 29,63 bis 40,74 km/h
6 starker Wind 22 bis 28 Knoten 40,74 bis 51,86 km/h
7 steifer Wind 28 bis 34 Knoten 51,86 bis 62,97 km/h
8 stürmischer Wind 34 bis 41 Knoten 62,97 bis 75,93 km/h
9 Sturm 41 bis 48 Knoten 75,93 bis 88,90 km/h
10 schwerer Sturm 48 bis 56 Knoten 88,90 bis 103,71 km/h
11 orkanartiger Sturm 56 bis 64 Knoten 103,71 bis 118,53 km/h
12 Orkan ab 64 Knoten ab 118,53 km/h

Kontakt

Du hast Fragen oder Feedback? Dann schreib uns einfach eine Nachricht!

Ãœber




Unser Seewetter beziehen wir über eine Schnittstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dabei werden der See- und Küstenwetterbericht täglich um jeweils 00:15, 06:15, 12:15 und 18:15 Uhr durch den DWD aktualisiert. Der Küstenwetterbericht gilt immer für die kommenden 18 Stunden, der Seewetterbericht für die kommenden 30 Stunden mit einem Trend für die kommenden 2 Tage.