Seewetter
Du suchst den aktuellen Seewetterbericht für die Nordsee oder Ostsee, sowie eine Seewettervorhersage für die kommenden Tage? Dann bist du hier genau richtig!
Mit unserem Segelwetter findest du alle wichtigen Informationen, wie Windstärke, Windrichtung, Wellengang, Wassertemperatur und Luftdruck.
Unser Seewetter wird dabei ständig aktualisiert und ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.
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Seewetter:
Im folgenden findest Du die aktuelle Seewettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.
Seewetterbericht für Nord- und Ostsee
herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
22.03.2026, 1700 UTC:
Wetterlage:
Eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch 1025 und einem Hoch
1026 mit Zentrum Zentralrussland verlagert sich unter
vorübergehender Abschwächung ostwärts. Ein Sturmtief 961 östlich
Island zieht unter vorübergehender Vertiefung zur Barentssee.
Dessen Kaltfront schwenkt ab Sonntagmittag von Großbritannien her
südostwärts zu den deutschen Küsten und löst sich bis Montagabend
weitgehend auf. Montagabend erreicht das Frontensystem eines
neün Sturmtiefs 964 südlich Island von Schottland kommend die
nördliche Nordsee.
Vorhersage für Sonntag:
Deutsche Bucht
Wind: Nordteil anfangs Südost bis Süd 4, sonst schwachwindig.
Sicht/Wetter: Strichweise Sprühregen mit mittlerer Sicht,
gebietsweise Nebelfelder.
Seegang: Nordteil 1 Meter.
Südwestliche Nordsee
Wind: Umlaufend 2 bis 4.
Sicht/Wetter: Später Küstennebelfelder.
Seegang: 0,5 Meter.
Fischer
Wind: Süd bis Südwest um 6, auf westliche Richtungen drehend und
abnehmend um 4.
Sicht/Wetter: Zeitweise leichter Regen mit mittlerer Sicht,
gebietsweise Nebelfelder.
Seegang: Nordwestteil zeitweise 2,5 Meter.
Skagerrak
Wind: Südwest 4 bis 5, Nordteil strichweise 6.
Sicht/Wetter: Zeitweise Nebelfelder.
Seegang: 1,5 Meter.
Kattegat
Wind: Süd bis Südwest 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Seegang: 0,5 Meter.
Belte und Sund
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter
Westliche Ostsee
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter.
Südliche Ostsee
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter.
Südöstliche Ostsee
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter, an der Küste örtlich Eis.
Vorhersage für Montag:
Deutsche Bucht
Wind: Anfangs schwachwindig, sonst umlaufend 2 bis 4, später süd-
bis südwestdrehend und zunehmend um 4.
Sicht/Wetter: Strichweise schlechte Sicht.
Seegang: Nordwestteil zunehmend 2 Meter.
Südwestliche Nordsee
Wind: Umlaufend 2 bis 4, später südwestdrehend und zunehmend 4
bis 5.
Sicht/Wetter: Strichweise schlechte Sicht.
Seegang: Humber später 1 Meter.
Fischer
Wind: Westliche Winde um 4, strichweise 6, später südwest- bis
süddrehend und zunehmend 5 bis 6.
Sicht/Wetter: Strichweise schlechte Sicht.
Seegang: Nordwestteil zeitweise 3 Meter.
Skagerrak
Wind: Südwest 4 bis 5, Nordteil anfangs strichweise 6,
vorübergehend westdrehend.
Sicht/Wetter: Strichweise schlechte Sicht.
Seegang: 1,5 Meter.
Kattegat
Wind: Süd bis Südwest 3 bis 4, vorübergehend west- bis
nordwestdrehend und gebietsweise 5.
Sicht/Wetter: Strichweise mittlere Sicht.
Seegang: Nordteil 1 Meter.
Belte und Sund
Wind: Schwachwindig, vorübergehend strichweise Nordwest 4.
Sicht/Wetter: Strichweise mittlere Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter.
Westliche Ostsee
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter.
Südliche Ostsee
Wind: Schwachwindig, vorübergehend westliche Winde 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Ostteil vorübergehend 0,5 Meter.
Südöstliche Ostsee
Wind: Schwachwindig, auf westliche Richtungen drehend und
zunehmend 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht, später Küstennebelfelder.
Seegang: Nordteil 0,5 Meter, an der Küste örtlich Eis.
Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal
Küstenwetter:
Im folgenden findest Du die aktuelle Küstenwettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.
Seewetterbericht Deutsche Nord- und Ostseeküste
herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
22.03.2026, 1700 UTC:
Wetterlage:
Eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch 1025 und einem Hoch
1026 mit Zentrum Zentralrussland verlagert sich unter
vorübergehender Abschwächung ostwärts. Ein Sturmtief 961 östlich
Island zieht unter vorübergehender Vertiefung zur Barentssee.
Dessen Kaltfront schwenkt ab Sonntagmittag von Großbritannien her
südostwärts zu den deutschen Küsten und löst sich bis Montagabend
weitgehend auf. Montagabend erreicht das Frontensystem eines
neün Sturmtiefs 964 südlich Island von Schottland kommend die
nördliche Nordsee.
Vorhersage für Sonntag:
Nordseeküste:
Ostfriesische Küste
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Elbmündung
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Helgoland
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Nordfriesische Küste
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Meist gute Sicht.
Elbe von Hamburg bis Cuxhaven
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Ostseeküste:
Flensburg bis Fehmarn
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
östlich Fehmarn bis Rügen
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Boddengewässer Ost und östlich Rügen
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
★★★★★ „Sehr gute und umfangreiche App, gut zur 1. Orientierung beim Segeln.„
Ein Google-Nutzer, 7. März 2019
★★★★★ „Ich mag Apps, die einfach ihre Infos preisgeben und nicht ewig suchen, einstellen und sich zu registrieren müssen. Danke und weiter so.„
S. Now, 23. Februar 2019
★★★★★ „Schneller Zugriff auf den offiziellen Seewetterbericht des DWD„
Ulfus Savanakis, 26. September 2018
★★★★★ „super !!! so muss eine App funktionieren !!! weiter so !„
das wird böse enden, 2. Mai 2019
★★★★★ „Funktioniert, bin begeistert„
Ullrich Duda, 28. April 2019
★★★★★ „Gute Möglichkeit,, jederzeit auf den Wettetbericht. zugreifen zu. können.„
Georg Scheel, 1. Mai 2019
Welche Kennzahlen sind für das Segelwetter wichtig?
Als Segler lebt man vom Wind – ohne den richtigen Wind kein Vorwärtskommen! Doch der Wind kann launisch sein. Für Segler ist es deshalb essentiell sich rechtzeitig und regelmäßig über die herrschenden und bevorstehenden Windverhältnisse zu informieren. Gerade auf längeren Reisen, wie beispielsweise dem Sommerurlaub, muss die Planung aufgrund geränderter Windverhältnisse oftmals angepasst werden. Der Wind ist folglich auch die wichtigste Kennzahl des Segelwetters.
Entscheidend für die Planung sind Windstärke und Windrichtung.
- Die Windstärke entscheidet darüber, ob überhaupt gesegelt werden kann. Ist der Wind zu schwach, muss die Überfahrt eventuell verschoben werden oder man verlässt sich (falls vorhanden) auf den Motor. Ist der Wind jedoch wiederum zu stark, kann er die Fahrt sehr kräftezehrend bis unmöglich machen. Gerade unerfahrene Segler sollten bei zu viel Wind lieber einen Tag im Hafen verbringen.
- Die Windrichtung entscheidet darüber, wohin beziehungsweise auf welchem Kurs gesegelt werden kann. Grundsätzlich kann man bis zu einem Wind der schräg von vorn (ca. 45°) kommt segeln. Mit zunehmendem Gegenwind verlangsamt sich aber auch die Geschwindigkeit. Bei Wind direkt von vorne (unter ca. 45°) muss gekreuzt werden. Das kostet gerade auf langen Strecken zeit und Nerven, weshalb viele Seefahrer lieber die Route abändern als einen weiten Weg zu kreuzen. Am schnellsten ist ein Segelboot, wenn der Wind schräg von hinten (ca. 135°) kommt.
Doch wie entsteht Wind überhaupt?

Was hat es mit dem Luftdruck auf sich?Â
Der atmosphärische Wind (Gegenteil: Fahrtwind) ist eine Ausgleichsströmung von Gebieten mit einem hohen Bodenluftdruck hin zu Gebieten mit einem niedrigen Bodenluftdruck.
- Ist es in einem Gebiet warm, so steigt die Luft hier nach oben. Der Luftdruck am Boden fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck in den oberen Luftschichten zu, da sich hier die warme Luft sammelt und anstaut.
- In es in einem anderen Gebiet kälter, so sinkt die Luft hier nach unten. Der Luftdruck in den oberen Luftschichten fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck am Boden zu, da sich hier die kalte Luft sammelt und anstaut.
Zwischen diesen Hoch- und Tiefdruckgebieten am Boden, sowie in den oberen Luftschichten besteht ein Kreislaufsystem.
Die Luft erwärmt sich in einem Gebiet, steigt auf und staut sich in den oberen Luftschichten. Da hier irgendwann zu viele Teilchen auf einem Raum sind und der Luftdruck zu groß wird, strömen die Teilchen in ein kälteres Gebiet, wo sich weniger Teilchen in der oberen Luftschicht befinden (da diese alle nach unten gesunken sind). Hier kühlt sich die Luft dann langsam ab und sinkt dabei Richtung ebenfalls zu Boden. Am Boden sammeln sich wiederum große Luftmengen und der Luftdruck steigt. Um Platz zu finden strömt die Luft über den Boden in Richtung des warmen Gebietes, wo sich ja weniger Teilchen befinden.
So entsteht der atmosphärische Wind!
Aber wie kannst du anhand des Luftdrucks Aussagen über die Windverhältnisse treffen?

Wie lese ich Wetterkarten?
Um Aussagen über die Windverhältnisse zu treffen, benötigst du immer mehrere Luftdruckangaben, sowie deren räumliche Anordnung. Dafür eigenen sich Wetterkarten besonders.
Auf der Karte „Bodenluftdruck“ auf unserer Seite findest du schwarze Linien mit großen Zahlen. Diese Linien heißen Isobaren und sie kennzeichnen Gebiete gleichen Luftdrucks. Die Zahl gibt den Luftdruck an, der auf Meereshöhe standardmäßig bei 1013,25 hPa (Hecto-Pascal) liegt. Gebiete mit einem höheren Luftdruck werden als Hochdruckgebiete bezeichnet, Gebiete mit einem niedrigeren Luftdruck als Tiefdruckgebiete.
Einfacher lässt sich der Wind auch auf den Karten zur „Seegangsvorhersage“ ablesen. Die zahlreichen kleinen schwarzen Windpfeile zeigen hier Windrichtung und Windstärke an. Der Wind weht dabei in die Richtung, in die das lange Ende des Windpfeils zeigt. Die Querstriche am anderen Ende des Windpfeils geben die Windstärke an. Jeder kurze Querstrich steht für eine Windgeschwindigkeit von 5 Knoten, jeder lange für 10 Knoten und jeder Dreieck für 50 Knoten.
Was sagt mir die Knotenzahl aus?
Wie interpretiere ich die Windstärken?Â
ein Knoten ist eine Seemeile pro Stunde und eine Seemeile entspricht 1852m, doch das hilft dir vermutlich auch nicht weiter.
Die Windstärke wird neben Knoten oft in der Einheit Beaufort angegeben. Die Beaufort-Skala gibt dir vielleicht ein besseres Gefühl für die insgesamt 12 Windstärken und ihre jeweilige Bedeutung.
| Beaufort | Bedeutung | Knoten | km/h |
|---|---|---|---|
| 0 | Windstille, Flaute | bis 1 Knoten | bis 1,85 km/h |
| 1 | leiser Zug | 1 bis 4 Knoten | 1,85 bis 7,41 km/h |
| 2 | leichte Brise | 4 bis 7 Knoten | 7,41 bis 12,96 km/h |
| 3 | schwache Brise | 7 bis 11 Knoten | 12,96 bis 20,37 km/h |
| 4 | mäßige Brise | 11 bis 16 Knoten | 20,37 bis 29,63 km/h |
| 5 | frische Brise, frischer Wind | 16 bis 22 Knoten | 29,63 bis 40,74 km/h |
| 6 | starker Wind | 22 bis 28 Knoten | 40,74 bis 51,86 km/h |
| 7 | steifer Wind | 28 bis 34 Knoten | 51,86 bis 62,97 km/h |
| 8 | stürmischer Wind | 34 bis 41 Knoten | 62,97 bis 75,93 km/h |
| 9 | Sturm | 41 bis 48 Knoten | 75,93 bis 88,90 km/h |
| 10 | schwerer Sturm | 48 bis 56 Knoten | 88,90 bis 103,71 km/h |
| 11 | orkanartiger Sturm | 56 bis 64 Knoten | 103,71 bis 118,53 km/h |
| 12 | Orkan | ab 64 Knoten | ab 118,53 km/h |
Über
Unser Seewetter beziehen wir über eine Schnittstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dabei werden der See- und Küstenwetterbericht täglich um jeweils 00:15, 06:15, 12:15 und 18:15 Uhr durch den DWD aktualisiert. Der Küstenwetterbericht gilt immer für die kommenden 18 Stunden, der Seewetterbericht für die kommenden 30 Stunden mit einem Trend für die kommenden 2 Tage.







