Dein Seewetter für Nord- und Ostsee
Dein Seewetter für Nord- und Ostsee2018-09-08T20:31:39+00:00

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Du suchst das aktuelle Seewetter für Nord- und Ostsee, sowie eine Vorhersage für die kommenden Tage? Dann bist du hier genau richtig!

Hier findest du alle wichtigen Informationen, wie Windstärke, Windrichtung, Wellengang, Wassertemperatur und Luftdruck. Unser Seewetter wird dabei ständig aktualisiert und ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.

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See- und Küstenwetter

Seewetter:

Im folgenden finden Sie das aktuelle Seewetter für Nord- und Ostsee. Eine Gebietskarte finden Sie unterhalb der aktuellen Meldungen.

Seewetterbericht für Nord- und Ostsee

herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
23.09.2018, 05 UTC:
Bis heute Nacht ist in allen Vorhersagegebieten
mit Starkwind, Sturm oder Orkan zu rechnen.

Wetterlage:
Umfangreiches Sturmtief 967 Nordnorwegen, etwas
abschwächend, langsam nordziehend. Trog 1004 Öland,
langsam ostschwenkend. Hoch 1022 Ostalpen, abschwächend.
Tief 1012 Ärmelkanal, vertiefend, schnell ostziehend,
kommende Nacht als Sturmtief 995 Polen. Hoch 1038 weit
westlich Irland, ostwandernd, kommende Nacht dicht
südwestlich Irland.

Vorhersage gültig bis heute Nacht:
Engl. Kanal Westteil:
West um 4, nordost- bis norddrehend, zeitweise zunehmend
6, anfangs diesig, Nebelfelder, See 2,5 Meter.
Engl. Kanal Ostteil:
Anfangs wechselnde Richtungen 5 bis 7, sonst Nordost um
4, norddrehend, vorübergehend zunehmend 6 bis 7, zeitweise
starker Regen, See 2,5 Meter.
Ijsselmeer:
Anfangs nordöstliche Winde um 3, sonst Nord um 4,
zunehmend 6 bis 7, Schaürböen, See 0,5 Meter.
Deutsche Bucht:
Nordwest bis Nord um 4, zunehmend 7, Schaürböen, See 4
Meter.
Südwestliche Nordsee:
Nord um 3, zunehmend 6 bis 7, Themse zeitweise starker
Regen, später Schaürböen, See zunehmend 3 Meter.
Fischer:
West 6 bis 7, nordwestdrehend, vorübergehend etwas
abnehmend, Schaürböen, See 4 Meter.
Dogger:
Nordwest bis Nord um 4, zunehmend 6 bis 7, strichweise
Schaürböen, See 3 Meter.
Forties:
Nordwest um 5, zunehmend 6 bis 7, Schaürböen, See 4
Meter.
Viking:
Nordwest um 6, vorübergehend etwas abnehmend,
Schaürböen, See 4 Meter.
Utsira:
Nordwest 6 bis 7, vorübergehend etwas abnehmend,
Schaürböen, See 4 Meter.
Skagerrak:
West um 7, nordwestdrehend, abnehmend 5 bis 6, anfangs
teils schwere Schaürböen, See anfangs 4 Meter.
Kattegat:
West 6 bis 7, etwas abnehmend, nordwestdrehend, Schaür-
oder Gewitterböen, See 2 Meter.
Belte und Sund:
West um 5, nordwestdrehend, zunehmend 6 bis 7, Schaür-
oder Gewitterböen, See 1 Meter.
Westliche Ostsee:
Südwest bis West um 5, nordwestdrehend, später zunehmend
7, Schaürböen, See 1,5 Meter.
Südliche Ostsee:
West um 6, vorübergehend abnehmend 4 bis 5,
nordwestdrehend, Schaür- oder Gewitterböen, See anfangs
2,5 Meter.
Boddengewässer Ost:
Südwest bis West 5 bis 6, vorübergehend abnehmend 4,
später nordwestdrehend, Schaürböen, See anfangs 2 Meter.
Südöstliche Ostsee:
West um 6, abnehmend 4 bis 5, nordwestdrehend, Schaür-
oder Gewitterböen, See anfangs 3 Meter.
Zentrale Ostsee:
Südwest um 6, nordwestdrehend, abnehmend 4 bis 5,
Schaür- oder Gewitterböen, See anfangs 2,5 Meter.
Nördliche Ostsee:
Südwest 6, abnehmend 4 bis 5, nordwestdrehend, Schaür-
oder Gewitterböen, See anfangs 2,5 Meter.
Rigaischer Meerbusen:
Südwest bis West um 6, abnehmend 4, Schaür- oder
Gewitterböen, See anfangs 2 Meter.

Aussichten gültig bis morgen Mittag:
Engl. Kanal Westteil:
Nord um 4, etwas abnehmend, nordostdrehend.
Engl. Kanal Ostteil:
Nord um 4, etwas abnehmend, nordostdrehend
Ijsselmeer:
Nord um 6, nordwestdrehend, etwas abnehmend.
Deutsche Bucht:
Nordwest 7, etwas abnehmend.
Südwestliche Nordsee:
Nord um 6, nordwestdrehend, etwas abnehmend.
Fischer:
Nordwest 6 bis 7.
Dogger:
Nordwest um 6, etwas abnehmend.
Forties:
Nordwest um 6, abnehmend 4 bis 5.
Viking:
Nordwest um 6, abnehmend 4 bis 5.
Utsira:
Nordwest 6 bis 7, Nordteil abnehmend 5.
Skagerrak:
Nordwest bis Nord um 5, Nordostteil etwas abnehmend.
Kattegat:
Nordwest 5 bis 6, etwas abnehmend.
Belte und Sund:
Nordwest um 6, etwas abnehmend.
Westliche Ostsee:
Nordwest 7, etwas abnehmend.
Südliche Ostsee:
Nordwest um 6.
Boddengewässer Ost:
Nordwest 5 bis 6, zeitweise zunehmend 7.
Südöstliche Ostsee:
Nordwest 4 bis 5, zunehmend 6.
Zentrale Ostsee:
Nordwest um 4, zunehmend 5 bis 6.
Nördliche Ostsee:
Nordwest 4 bis 5, zunehmend 6.
Rigaischer Meerbusen:
Südwest 3 bis 4, nordwest- bis norddrehend.

Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal

Küstenwetter:

Im folgenden finden Sie das aktuelle Küstenwetter für Nord- und Ostsee. Eine Gebietskarte finden Sie unterhalb der aktuellen Meldungen.

Seewetterbericht Deutsche Nord- und Ostseeküste

herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
23.09.2018, 05 UTC:

Wetterlage:
Umfangreiches Sturmtief 967 Nordnorwegen, etwas
abschwächend, langsam nordziehend. Trog 1004 Öland,
langsam ostschwenkend. Hoch 1022 Ostalpen, abschwächend.
Tief 1012 Ärmelkanal, vertiefend, schnell ostziehend,
kommende Nacht als Sturmtief 995 Polen. Hoch 1038 weit
westlich Irland, ostwandernd, kommende Nacht dicht
südwestlich Irland.

Vorhersage bis heute Mitternacht:

Nordseeküste:
Ostfriesische Küste:
Südwest 4, nordwest- bis norddrehend, später zunehmend 6
bis 7, Schaürböen.
Elbmündung:
Südwest um 4, nordwest- bis norddrehend, später zunehmend
6 bis 7, Schaürböen.
Helgoland:
West um 4, nordwest- bis norddrehend, später zunehmend 6
bis 7, Schaürböen, See 1,5 Meter, später 3 Meter.
Nordfriesische Küste:
Nordwest bis Nord 4 bis 5, später zunehmend 7,
Schaürböen.
Elbe von Hamburg bis Cuxhaven:
Südwest um 3, nordwestdrehend, Westteil später zunehmend
6, Schaürböen.

Ostseeküste:
Flensburg bis Fehmarn:
Südwest 4 bis 5, nordwestdrehend, später zunehmend 7,
Schaürböen.
Östlich Fehmarn bis Rügen:
Südwest bis West um 5, nordwestdrehend, Westteil später
zunehmend 7, Schaürböen.
Östlich Rügen:
Südwest bis West 5 bis 6, vorübergehend abnehmend 4,
später nordwestdrehend, Schaürböen.

Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal







Wetterkarten

Seegangsvorhersage Nordsee

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Wassertemperaturen

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Seegangsvorhersage Ostsee

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Bodenluftdruck

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Wetterkunde

Welche Kennzahlen sind für das Segelwetter wichtig?

Als Segler lebt man vom Wind – ohne den richtigen Wind kein Vorwärtskommen! Doch der Wind kann launisch sein. Für Segler ist es deshalb essentiell sich rechtzeitig und regelmäßig über die herrschenden und bevorstehenden Windverhältnisse zu informieren. Gerade auf längeren Reisen, wie beispielsweise dem Sommerurlaub, muss die Planung aufgrund geränderter Windverhältnisse oftmals angepasst werden. Der Wind ist folglich auch die wichtigste Kennzahl des Segelwetters.

Entscheidend für die Planung sind Windstärke und Windrichtung.

  • Die Windstärke entscheidet darüber, ob überhaupt gesegelt werden kann. Ist der Wind zu schwach, muss die Überfahrt eventuell verschoben werden oder man verlässt sich (falls vorhanden) auf den Motor. Ist der Wind jedoch wiederum zu stark, kann er die Fahrt sehr kräftezehrend bis unmöglich machen. Gerade unerfahrene Segler sollten bei zu viel Wind lieber einen Tag im Hafen verbringen.
  • Die Windrichtung entscheidet darüber, wohin beziehungsweise auf welchem Kurs gesegelt werden kann. Grundsätzlich kann man bis zu einem Wind der schräg von vorn (ca. 45°) kommt segeln. Mit zunehmendem Gegenwind verlangsamt sich aber auch die Geschwindigkeit. Bei Wind direkt von vorne (unter ca. 45°) muss gekreuzt werden. Das kostet gerade auf langen Strecken zeit und Nerven, weshalb viele Seefahrer lieber die Route abändern als einen weiten Weg zu kreuzen. Am schnellsten ist ein Segelboot, wenn der Wind schräg von hinten (ca. 135°) kommt.

Doch wie entsteht Wind überhaupt?

Was hat es mit dem Luftdruck auf sich? 

Der atmosphärische Wind (Gegenteil: Fahrtwind) ist eine Ausgleichsströmung von Gebieten mit einem hohen Bodenluftdruck hin zu Gebieten mit einem niedrigen Bodenluftdruck.

  • Ist es in einem Gebiet warm, so steigt die Luft hier nach oben. Der Luftdruck am Boden fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck in den oberen Luftschichten zu, da sich hier die warme Luft sammelt und anstaut.
  • In es in einem anderen Gebiet kälter, so sinkt die Luft hier nach unten. Der Luftdruck in den oberen Luftschichten fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck am Boden zu, da sich hier die kalte Luft sammelt und anstaut.

Zwischen diesen Hoch- und Tiefdruckgebieten am Boden, sowie in den oberen Luftschichten besteht ein Kreislaufsystem.

Die Luft erwärmt sich in einem Gebiet, steigt auf und staut sich in den oberen Luftschichten. Da hier irgendwann zu viele Teilchen auf einem Raum sind und der Luftdruck zu groß wird, strömen die Teilchen in ein kälteres Gebiet, wo sich weniger Teilchen in der oberen Luftschicht befinden (da diese alle nach unten gesunken sind). Hier kühlt sich die Luft dann langsam ab und sinkt dabei Richtung ebenfalls zu Boden. Am Boden sammeln sich wiederum große Luftmengen und der Luftdruck steigt. Um Platz zu finden strömt die Luft über den Boden in Richtung des warmen Gebietes, wo sich ja weniger Teilchen befinden.

So entsteht der atmosphärische Wind!

Aber wie kannst du anhand des Luftdrucks Aussagen über die Windverhältnisse treffen?

Wie lese ich Wetterkarten?

Um Aussagen über die Windverhältnisse zu treffen, benötigst du immer mehrere Luftdruckangaben, sowie deren räumliche Anordnung. Dafür eigenen sich Wetterkarten besonders.

Auf der Karte „Bodenluftdruck“ auf unserer Seite findest du schwarze Linien mit großen Zahlen. Diese Linien heißen Isobaren und sie kennzeichnen Gebiete gleichen Luftdrucks. Die Zahl gibt den Luftdruck an, der auf Meereshöhe standardmäßig bei 1013,25 hPa (Hecto-Pascal) liegt. Gebiete mit einem höheren Luftdruck werden als Hochdruckgebiete bezeichnet, Gebiete mit einem niedrigeren Luftdruck als Tiefdruckgebiete.

Einfacher lässt sich der Wind auch auf den Karten zur „Seegangsvorhersage“ ablesen. Die zahlreichen kleinen schwarzen Windpfeile zeigen hier Windrichtung und Windstärke an. Der Wind weht dabei in die Richtung, in die das lange Ende des Windpfeils zeigt. Die Querstriche am anderen Ende des Windpfeils geben die Windrichtung an. Jeder kurze Querstrich steht für eine Windgeschwindigkeit von 5 Knoten, jeder lange für 10 Knoten und jeder Dreieck für 50 Knoten.

Was sagt mir die Knotenzahl aus?

Wie interpretiere ich die Windstärken? 

ein Knoten ist eine Seemeile pro Stunde und eine Seemeile entspricht 1852m, doch das hilft dir vermutlich auch nicht weiter.

Die Windstärke wird neben Knoten oft in der Einheit Beaufort angegeben. Die Beaufort-Skala gibt dir vielleicht ein besseres Gefühl für die insgesamt 12 Windstärken und ihre jeweilige Bedeutung.

  1. Windstille, Flaute (bis 1 Knoten bzw. bis 1,85 km/h)
  2. leiser Zug (1 bis 4 Knoten bzw. 1,85 bis 7,41 km/h)
  3. leichte Brise (4 bis 7 Knoten bzw. 7,41 bis 12,96 km/h)
  4. schwache Brise (7 bis 11 Knoten bzw. 12,96 bis 20,37 km/h)
  5. mäßige Brise (11 bis 16 Knoten bzw. 20,37 bis 29,63 km/h)
  6. frische Brise, frischer Wind (16 bis 22 Knoten bzw. 29,63 bis 40,74 km/h)
  7. starker Wind (22 bis 28 Knoten bzw. 40,74 bis 51,86 km/h)
  8. steifer Wind (28 bis 34 Knoten bzw. 51,86 bis 62,97 km/h)
  9. stürmischer Wind (34 bis 41 Knoten bzw. 62,97 bis 75,93 km/h)
  10. Sturm (41 bis 48 Knoten bzw. 75,93 bis 88,90 km/h)
  11. schwerer Sturm (48 bis 56 Knoten bzw. 88,90 bis 103,71 km/h)
  12. orkanartiger Sturm (56 bis 64 Knoten bzw. 103,71 bis 118,53 km/h)
  13. Orkan (ab 64 Knoten bzw. ab 118,53 km/h)

Kontakt

Du hast Fragen oder Feedback? Dann schreib uns einfach eine Nachricht!

Woher stammen die Informationen für unser Seewetter?

Unser Seewetter beziehen wir über eine Schnittstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dabei werden der See- und Küstenwetterbericht täglich um jeweils 00:15, 06:15, 12:15 und 18:15 Uhr durch den DWD aktualisiert. Der Küstenwetterbericht gilt immer für die kommenden 18 Stunden, der Seewetterbericht für die kommenden 30 Stunden mit einem Trend für die kommenden 2 Tage.




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