Seewetter
Du suchst den aktuellen Seewetterbericht für die Nordsee oder Ostsee, sowie eine Seewettervorhersage für die kommenden Tage? Dann bist du hier genau richtig!
Mit unserem Segelwetter findest du alle wichtigen Informationen, wie Windstärke, Windrichtung, Wellengang, Wassertemperatur und Luftdruck.
Unser Seewetter wird dabei ständig aktualisiert und ist für dich vollkommen kostenlos und unverbindlich.
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Seewetter:
Im folgenden findest Du die aktuelle Seewettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.
Seewetterbericht für Nord- und Ostsee
herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
19.02.2026, 2000 UTC:
Wetterlage:
Ein Hoch 1017 über Südnorwegen wandert unter Verstärkung nach
Ostpolen. Ab Freitagnachmittag bildet es eine Hochdruckbrücke zu
einem Hoch 1023 über der Iberischen Halbinsel. Ein Tief 999 über
Norditalien zieht unter Abschwächung ins Mittelmeer. Ein Tief 995
bei den Hebriden zieht ostwärts und ein zugehöriger Trog schwenkt
bis Samstagfrüh über die Nordsee.
Vorhersage für Donnerstag:
Deutsche Bucht
Wind: Ost bis Südost 5 bis 6, Südwestteil vorübergehend 7.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Südwestteil vorübergehend 4 Meter, an der Küste Eis.
Südwestliche Nordsee
Wind: Östliche Winde um 7, später abnehmend um 5 und rechtdrehend
auf West.
Sicht/Wetter: Regen mit mittlerer Sicht.
Seegang: Anfangs 4 Meter.
Fischer
Wind: Südost 4 bis 5, später süddrehend und Westteil zunehmend 6.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: 2,5 Meter, an der Küste Eis.
Skagerrak
Wind: Nordost bis Ost 3 bis 4, vorübergehend schwachwindig,
später südwest- bis süddrehend.
Sicht/Wetter: Anfangs Küstennebelfelder.
Seegang: 0,5 Meter, gebietsweise Eis.
Kattegat
Wind: Nord bis Nordost 3 bis 4, später schwachwindig.
Sicht/Wetter: Anfangs Küstennebelfelder.
Seegang: 0,5 Meter, gebietsweise Eis.
Belte und Sund
Wind: Schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Unter 0,5 Meter, an der Küste Eis.
Westliche Ostsee
Wind: Östliche Winde 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: 0,5 Meter, an der Küste Eis.
Südliche Ostsee
Wind: West bis Nordwest um 4, nordostdrehend, später schwach
umlaufend.
Sicht/Wetter: Anfangs gebietsweise Schnee mit schlechter Sicht.
Seegang: Ostteil 1 Meter, an der Küste Eis.
Südöstliche Ostsee
Wind: Nordwest um 4, strichweise 6, norddrehend.
Sicht/Wetter: Strichweise Schnee mit schlechter Sicht.
Seegang: Zunehmend 1,5 Meter, an der Küste Eis.
Vorhersage für Freitag:
Deutsche Bucht
Wind: Südost 5 bis 6, strichweise 7, langsam südwest- bis
westdrehend.
Sicht/Wetter: Später Regen mit schlechter Sicht.
Seegang: 3 Meter, an der Küste Eis.
Südwestliche Nordsee
Wind: Anfangs Ostteil Süd um 4, sonst West bis Südwest 4,
zunehmend 5 bis 6.
Sicht/Wetter: Regen mit schlechter Sicht.
Seegang: Später 3 Meter.
Fischer
Wind: Süd bis Südost um 6, später südwestdrehend.
Sicht/Wetter: Schnee mit schlechter Sicht.
Seegang: Vorübergehend 4 Meter, an der Küste Eis.
Skagerrak
Wind: Südwest bis Süd 4, zunehmend 5 bis 6.
Sicht/Wetter: Später Schnee mit sehr schlechter Sicht.
Seegang: Westteil vorübergehend 3 Meter, gebietsweise Eis.
Kattegat
Wind: Süd 3, zunehmend 5 bis 6.
Sicht/Wetter: Später Schnee mit sehr schlechter Sicht.
Seegang: Zunehmend 2,5 Meter, gebietsweise Eis.
Belte und Sund
Wind: Südost bis Süd um 3, zunehmend 5 bis 6.
Sicht/Wetter: Später Schnee mit sehr schlechter Sicht.
Seegang: Zunehmend 1,5 Meter, an der Küste Eis.
Westliche Ostsee
Wind: Südost um 3, zunehmend 5 bis 6, süddrehend.
Sicht/Wetter: Später Westteil Schnee mit sehr schlechter Sicht.
Seegang: Zunehmend 1,5 Meter, an der Küste Eis.
Südliche Ostsee
Wind: Anfangs schwach umlaufend, sonst Südwest bis Süd um 4,
zunehmend 6.
Sicht/Wetter: Später Schnee mit sehr schlechter Sicht.
Seegang: Zunehmend 2,5 Meter, an der Küste Eis.
Südöstliche Ostsee
Wind: Nord bis Nordwest 4 bis 5, langsam rückdrehend auf Süd,
später zunehmend 6.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Seegang: Nordteil später 2,5 Meter, an der Küste Eis.
Windstärke in Beaufort, Luftdruck in Hektopascal
Küstenwetter:
Im folgenden findest Du die aktuelle Küstenwettervorhersage für Nordsee und Ostsee. Eine Gebietskarte findest Du unterhalb der aktuellen Meldungen.
Seewetterbericht Deutsche Nord- und Ostseeküste
herausgegeben vom Seewetterdienst Hamburg
19.02.2026, 2000 UTC:
Wetterlage:
Ein Hoch 1017 über Südnorwegen wandert unter Verstärkung nach
Ostpolen. Ab Freitagnachmittag bildet es eine Hochdruckbrücke zu
einem Hoch 1023 über der Iberischen Halbinsel. Ein Tief 999 über
Norditalien zieht unter Abschwächung ins Mittelmeer. Ein Tief 995
bei den Hebriden zieht ostwärts und ein zugehöriger Trog schwenkt
bis Samstagfrüh über die Nordsee.
Vorhersage für Donnerstag:
Nordseeküste:
Ostfriesische Küste
Wind: Ost bis Südost 6 bis 7.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Elbmündung
Wind: Ost bis Südost um 5.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Helgoland
Wind: Ost bis Südost 6.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Nordfriesische Küste
Wind: Ost bis Südost um 5.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Elbe von Hamburg bis Cuxhaven
Wind: Ost bis Südost um 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Ostseeküste:
Flensburg bis Fehmarn
Wind: Östliche Winde 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
östlich Fehmarn bis Rügen
Wind: Östliche Winde 3 bis 4.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
Boddengewässer Ost und östlich Rügen
Wind: Anfangs Nordwest 3 bis 4, rechtdrehend auf Nordost, später
schwachwindig.
Sicht/Wetter: Gute Sicht.
★★★★★ „Schneller Zugriff auf den offiziellen Seewetterbericht des DWD„
Ulfus Savanakis, 26. September 2018
★★★★★ „super !!! so muss eine App funktionieren !!! weiter so !„
das wird böse enden, 2. Mai 2019
★★★★★ „Ich mag Apps, die einfach ihre Infos preisgeben und nicht ewig suchen, einstellen und sich zu registrieren müssen. Danke und weiter so.„
S. Now, 23. Februar 2019
★★★★★ „Funktioniert, bin begeistert„
Ullrich Duda, 28. April 2019
★★★★★ „Gute Möglichkeit,, jederzeit auf den Wettetbericht. zugreifen zu. können.„
Georg Scheel, 1. Mai 2019
★★★★★ „Sehr gute und umfangreiche App, gut zur 1. Orientierung beim Segeln.„
Ein Google-Nutzer, 7. März 2019
Welche Kennzahlen sind für das Segelwetter wichtig?
Als Segler lebt man vom Wind – ohne den richtigen Wind kein Vorwärtskommen! Doch der Wind kann launisch sein. Für Segler ist es deshalb essentiell sich rechtzeitig und regelmäßig über die herrschenden und bevorstehenden Windverhältnisse zu informieren. Gerade auf längeren Reisen, wie beispielsweise dem Sommerurlaub, muss die Planung aufgrund geränderter Windverhältnisse oftmals angepasst werden. Der Wind ist folglich auch die wichtigste Kennzahl des Segelwetters.
Entscheidend für die Planung sind Windstärke und Windrichtung.
- Die Windstärke entscheidet darüber, ob überhaupt gesegelt werden kann. Ist der Wind zu schwach, muss die Überfahrt eventuell verschoben werden oder man verlässt sich (falls vorhanden) auf den Motor. Ist der Wind jedoch wiederum zu stark, kann er die Fahrt sehr kräftezehrend bis unmöglich machen. Gerade unerfahrene Segler sollten bei zu viel Wind lieber einen Tag im Hafen verbringen.
- Die Windrichtung entscheidet darüber, wohin beziehungsweise auf welchem Kurs gesegelt werden kann. Grundsätzlich kann man bis zu einem Wind der schräg von vorn (ca. 45°) kommt segeln. Mit zunehmendem Gegenwind verlangsamt sich aber auch die Geschwindigkeit. Bei Wind direkt von vorne (unter ca. 45°) muss gekreuzt werden. Das kostet gerade auf langen Strecken zeit und Nerven, weshalb viele Seefahrer lieber die Route abändern als einen weiten Weg zu kreuzen. Am schnellsten ist ein Segelboot, wenn der Wind schräg von hinten (ca. 135°) kommt.
Doch wie entsteht Wind überhaupt?

Was hat es mit dem Luftdruck auf sich?Â
Der atmosphärische Wind (Gegenteil: Fahrtwind) ist eine Ausgleichsströmung von Gebieten mit einem hohen Bodenluftdruck hin zu Gebieten mit einem niedrigen Bodenluftdruck.
- Ist es in einem Gebiet warm, so steigt die Luft hier nach oben. Der Luftdruck am Boden fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck in den oberen Luftschichten zu, da sich hier die warme Luft sammelt und anstaut.
- In es in einem anderen Gebiet kälter, so sinkt die Luft hier nach unten. Der Luftdruck in den oberen Luftschichten fällt ab, weil sich hier nun weniger Teilchen befinden. Hingegen nimmt der Luftdruck am Boden zu, da sich hier die kalte Luft sammelt und anstaut.
Zwischen diesen Hoch- und Tiefdruckgebieten am Boden, sowie in den oberen Luftschichten besteht ein Kreislaufsystem.
Die Luft erwärmt sich in einem Gebiet, steigt auf und staut sich in den oberen Luftschichten. Da hier irgendwann zu viele Teilchen auf einem Raum sind und der Luftdruck zu groß wird, strömen die Teilchen in ein kälteres Gebiet, wo sich weniger Teilchen in der oberen Luftschicht befinden (da diese alle nach unten gesunken sind). Hier kühlt sich die Luft dann langsam ab und sinkt dabei Richtung ebenfalls zu Boden. Am Boden sammeln sich wiederum große Luftmengen und der Luftdruck steigt. Um Platz zu finden strömt die Luft über den Boden in Richtung des warmen Gebietes, wo sich ja weniger Teilchen befinden.
So entsteht der atmosphärische Wind!
Aber wie kannst du anhand des Luftdrucks Aussagen über die Windverhältnisse treffen?

Wie lese ich Wetterkarten?
Um Aussagen über die Windverhältnisse zu treffen, benötigst du immer mehrere Luftdruckangaben, sowie deren räumliche Anordnung. Dafür eigenen sich Wetterkarten besonders.
Auf der Karte „Bodenluftdruck“ auf unserer Seite findest du schwarze Linien mit großen Zahlen. Diese Linien heißen Isobaren und sie kennzeichnen Gebiete gleichen Luftdrucks. Die Zahl gibt den Luftdruck an, der auf Meereshöhe standardmäßig bei 1013,25 hPa (Hecto-Pascal) liegt. Gebiete mit einem höheren Luftdruck werden als Hochdruckgebiete bezeichnet, Gebiete mit einem niedrigeren Luftdruck als Tiefdruckgebiete.
Einfacher lässt sich der Wind auch auf den Karten zur „Seegangsvorhersage“ ablesen. Die zahlreichen kleinen schwarzen Windpfeile zeigen hier Windrichtung und Windstärke an. Der Wind weht dabei in die Richtung, in die das lange Ende des Windpfeils zeigt. Die Querstriche am anderen Ende des Windpfeils geben die Windstärke an. Jeder kurze Querstrich steht für eine Windgeschwindigkeit von 5 Knoten, jeder lange für 10 Knoten und jeder Dreieck für 50 Knoten.
Was sagt mir die Knotenzahl aus?
Wie interpretiere ich die Windstärken?Â
ein Knoten ist eine Seemeile pro Stunde und eine Seemeile entspricht 1852m, doch das hilft dir vermutlich auch nicht weiter.
Die Windstärke wird neben Knoten oft in der Einheit Beaufort angegeben. Die Beaufort-Skala gibt dir vielleicht ein besseres Gefühl für die insgesamt 12 Windstärken und ihre jeweilige Bedeutung.
| Beaufort | Bedeutung | Knoten | km/h |
|---|---|---|---|
| 0 | Windstille, Flaute | bis 1 Knoten | bis 1,85 km/h |
| 1 | leiser Zug | 1 bis 4 Knoten | 1,85 bis 7,41 km/h |
| 2 | leichte Brise | 4 bis 7 Knoten | 7,41 bis 12,96 km/h |
| 3 | schwache Brise | 7 bis 11 Knoten | 12,96 bis 20,37 km/h |
| 4 | mäßige Brise | 11 bis 16 Knoten | 20,37 bis 29,63 km/h |
| 5 | frische Brise, frischer Wind | 16 bis 22 Knoten | 29,63 bis 40,74 km/h |
| 6 | starker Wind | 22 bis 28 Knoten | 40,74 bis 51,86 km/h |
| 7 | steifer Wind | 28 bis 34 Knoten | 51,86 bis 62,97 km/h |
| 8 | stürmischer Wind | 34 bis 41 Knoten | 62,97 bis 75,93 km/h |
| 9 | Sturm | 41 bis 48 Knoten | 75,93 bis 88,90 km/h |
| 10 | schwerer Sturm | 48 bis 56 Knoten | 88,90 bis 103,71 km/h |
| 11 | orkanartiger Sturm | 56 bis 64 Knoten | 103,71 bis 118,53 km/h |
| 12 | Orkan | ab 64 Knoten | ab 118,53 km/h |
Über
Unser Seewetter beziehen wir über eine Schnittstelle des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dabei werden der See- und Küstenwetterbericht täglich um jeweils 00:15, 06:15, 12:15 und 18:15 Uhr durch den DWD aktualisiert. Der Küstenwetterbericht gilt immer für die kommenden 18 Stunden, der Seewetterbericht für die kommenden 30 Stunden mit einem Trend für die kommenden 2 Tage.







