Der Sportbootführerschein See berechtigt zum Führen von Sportbooten mit mehr als 15 PS auf den Seeschifffahrtsstraßen und den angrenzenden Seegewässern. Er ist der Schein, den die meisten Küstensegler und Motorbootfahrer zuerst machen.
Was geprüft wird
Die Theorie umfasst vier Bereiche, die sich in unserem Fragentrainer wiederfinden:
- Schifffahrtsrecht mit den Kollisionsverhütungsregeln, Lichterführung und Schallsignalen
- Seemannschaft mit Sicherheitsausrüstung, Verhalten bei Notfällen und Umweltregeln
- Wetterkunde mit Beaufort-Skala, Luftdruck, Wolken und den Wegen, auf denen Warnungen ankommen
- Navigation mit Seemeile, Kurs, Peilung und Kartenarbeit
Dazu kommt eine praktische Prüfung mit Knoten und Bootsmanövern, darunter das Mann-über-Bord-Manöver.
Wie man sich vorbereitet
Die meisten belegen einen Kurs bei einer Segel- oder Motorbootschule, oft als Wochenendkurs oder über mehrere Abende. Wer nur die Theorie selbst lernen will, kann das tun, muss sich die Praxis aber ohnehin beibringen lassen.
Der Navigationsteil ist der, an dem die meisten hängenbleiben, weil er Kartenarbeit mit Zirkel und Kursdreieck verlangt. Rechnen Sie dafür deutlich mehr Zeit ein als für die Auswendigfragen.
Wann sich der Aufbau lohnt
Für Törns über Nacht und größere Distanzen baut der Sportküstenschifferschein auf dem SBF See auf. Er ist in vielen Revieren die Voraussetzung, um eine größere Yacht zu chartern.